5 Punkte für einen Neustart im Glauben

5 Punkte für einen Neustart im Glauben

Kennst Du Menschen, die gefühlt schon 100x einen Neuanfang mit Gott gemacht haben? Bist Du vielleicht selbst so einer? Wenn ja helfen Dir vielleicht diese 5 Punkte aus Nehemia 10,30-40!

In Jerusalem herrschte Aufbruchsstimmung. Endlich war die Vergangenheit abgeschlossen – endlich konnte man wieder nach vorne schauen. Die Mauer war fertig gebaut, die Priester hatten dem Volk das Gesetz Gottes vorgelesen und erklärt. Das lesen des Wortes Gottes blieb nicht ohne Folgen. In Nehemia 10 finden wir ein Gelübde des ganzen Volkes für einen Neubeginn. Dieses Gelübde zeigt uns auf, welche Punkte zu einem Neubeginn dazu gehören.

5 Punkte gelobt das Volk für diesen Neustart.

1. Auf Gott hören (Nehemia 10,30)

Das Volk schwört Gott die Treue. Sie versprechen das Gesetz Gottes zu halten (welch ein Versprechen!) und seine Ordnungen zu bewahren. Nachdem das Volk in Nehemia 9 erkannt hat, wie groß Gottes Gnade im Umgang mit seinem Volk ist, wächst in ihnen der Wunsch, Gottes Gebote zu halten.

Wenn du in deinem Leben Gottes Handeln an dir selbst erlebst oder erlebt hast, wirst du feststellen, dass alles Gnade ist. Gott gibt dir nicht das was du verdienst, sondern er ist bereit dir zu vergeben und gnädig zu sein. Das Volk Israel hat so oft erlebt, dass Gott es gut mit ihnen meinte, selbst dann, wenn sie ungehorsam waren und sich abgewandt haben. Und das bringt sie jetzt zu dem Wunsch, Gott zu gehorchen. Es ist die normale Reaktion von einem Menschen, wenn er Gottes Handeln in seinem Leben erkennt. Wenn das auch bei dir der Fall ist, ist der erste Schritt zu einem Neuanfang mit Gott das Hören und Befolgen von seinem Wort.

2. Trennung von Sünde (Nehemia 10,31)

Der Wunsch Gott und seinem Wort gehorsam zu sein führt zur Trennung von den Dingen und Menschen, die Sünde sind. Beim Volk Israel waren es die Töchter der fremden Völker um sie rum. Diese Vermischung führte in Israel oft in den Götzendienst. Deswegen verspricht das Volk hier keine Vermischung mehr zu dulden.

Welche Dinge in deinem Leben sind deine Götzen? Was hat für dich den Charakter der Vermischung? Was nimmt dich so in Beschlag, dass du nicht ganz Gott hingegeben lebst? All das ist Sünde. Denn Gott möchte die Nummer 1 sein in deinem Leben. In 2. Mose 20,5 sagt Gott von sich selbst, „ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott“. Gott will alleine die Ehre bekommen in deinem Leben.

Der 2. Schritt für einen Neuanfang mit Gott ist das Trennung von den Dingen, die dich hindern, Gott alleine die Ehre zu geben.

3. Setz dir selbst Prinzipien (Nehemia 10,32)

Das Volk Israel hat fleißig Geschäfte betrieben mit ihren Nachbar. Selbst am Sabbat, dem Tag an dem sie ruhen und nicht arbeiten sollten, war Markttag in Jerusalem gewesen. Durch das Hören von Gottes Wort ist ihnen bewusst geworden, dass Gott daran kein Wohlgefallen hat. Aus diesem Grund legen sie für sich selbst jetzt fest, dass sie an diesem Tag keine Geschäfte machen und von den Händlern nichts mehr kaufen werden.

Was das Volk damit tut, ist Grenzen zu setzen. Gott offenbart dir in deinem Leben die Dinge, die ihm nicht gefallen. Es kann die Art und Weise wie du mit Geld umgehst sein, deine Karriere oder der Fußball. An und für sich ist das keine Sünde, aber wenn du für diese Dinge Gottes Willen missachtest, dann wird es zur Sünde. Setz dir klare Prinzipien: Keine krummen Geschäfte um an Geld zu kommen, kein Fußballspiel während der Gottesdienstzeiten oder keine Beförderung um jeden Preis. Was auch immer es in deinem Leben ist, setze dir selbst die Grenzen. Das wird dir helfen, treu den Weg mit Gott zu gehen. Und Gott wird das segnen!

Übrigens: Das Volk Israel sollte immer im 7. Jahr die Felder ruhen lassen und kein Getreide oder was weiß ich anbauen. Sie haben es nicht getan. Die Zahl der Jahre, die sie versäumt haben das Land ruhen zu lassen, mussten sie in der Gefangenschaft verbringen. (3. Mose 26,34+35) Wenn du bereit bist, um jeden Preis etwas zu bekommen, wird Gott dir einen Strich durch die Rechnung machen.

4. Gib Gott seinen Teil von deinem Geld (Nehemia 10,33-35)

Einem Neuanfang müssen Taten folgend. Beim Volk Israel war es das Versprechen, Gott einen gewissen Betrag im Jahr abzugeben und dazu auch noch Brennholz, damit die Opfer dargebracht werden konnten.

Bei dir ist es wahrscheinlich kein Brennholz, das du abgeben sollst. Aber gib Gott etwas von deinem Geld und deinem Besitz ab. Mach dir selbst eine Regel, dass du regelmäßig etwas an Gott abgibst. Ob du das deiner Gemeinde spendest oder an eine andere Organisation, die nach Gottes Willen sein Reich baut, spielt keine Rolle. Aber gib es Gott ab, und zwar von deinem Einkommen, nicht von deinem Rest.

Oft denken wir, wenn was übrigbleibt gebe ich es an Gott ab. Ich verspreche dir, dass nichts übrigbleiben wird. Das Geld, das du zur Verfügung hast, wirst du verprassen. Deswegen gib gleich am Anfang des Monats Gott etwas ab. Mach es für dich wie das Volk Israel und nimm dir einen gewissen Betrag oder Prozentsatz vor. Denn „was man sät, erntet mach auch!“ Säe nicht sparsam, sonst wirst du auch sparsam ernten.

5. Gib Gott dein Bestes hin (Nehemia 10,36-40)

Als letzten Punkt des Gelübdes verspricht das Volk, Gott die ersten Früchte der Felder und die Erstgeborenen der Kinder und des Viehs Gott zu weihen. Ihm steht der beste Teil zu.

Wie ist das in deinem Leben? Gibst du Gott die Reste deiner Zeit, die Reste deines Besitzes und deiner Kraft? Die ersten Früchte und Nachkommen sollte das Volk Gott geben. Es dürfte dir nicht schwer fallen, dass auf dich anzuwenden.

Ein Neuanfang kann nur gelingen, wenn du bereit die besten Stücke deines Lebens Gott hinzugeben und dich mit dem Rest zufrieden zu geben. Nicht mit dem Rest der Zeit Gott dienen zu wollen, sondern begnüge dich selbst mit dem Rest der Zeit, der nach dem Dienst für Gott noch übrig bleibt. Die Folge davon ist, dass du eine große Zufriedenheit in dein Herz bekommst, weil du Gott vertraust. „Trachte zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden.“ (Matthäus 6,33)

Vertraust du Gott oder versucht du dich selbst glücklich zu machen? Das zeigt sich daran welche Stücke deines Lebens du Gott „opferst“. Die Besten oder die Reste.

Viele Menschen wundern sich, warum ihr Leben mit Gott so öde ist. Oft liegt es daran, dass sie diese 5 Prinzipien in ihrem Leben nicht leben. Falls du dich angesprochen fühlst, mach heute einen Neuanfang mit Jesus. Er wartet auf dich! Aber mach ganze Sache, denn sonst ist das alles nichts.

About Daniel Monshausen

Jahrgang 1984, verheiratet und 3 Kinder. Seit mehr als 8 Jahren ist Daniel als Jugendleiter in der Freien evang. Brüderversammlung in Metzingen aktiv. Er hat eine einjährige Grundlagenausbildung am EBTC Zürich absolviert. Seit 4 Jahren ist er Verantwortlicher im Holynetwork mit dem Schwerpunkt holynetwork.de.

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