6 Dinge, die jeder Jugendleiter tun sollte

6 Dinge, die jeder Jugendleiter tun sollte

Ich habe am Morgen etwas geschrieben und dachte dabei: „Was muss ich in den nächsten paar Jahren tun, um sicherzustellen, dass unser Dienst sicher weiterentwickelt?“ Als ich einige Ziele aufschrieb, dämmerte es mir, dass es sich um Ziele handelte, die JEDER Jugendleiter braucht, um das nächste Level im Dienst zu erreichen. Lasst mich das mit euch teilen:

1. Bilde Teams – keine Einzelkämpfer-Jugendarbeit.

Als empatischer Jugendleiter für deine Jugendlichen hast du Verantwortung abzugeben. Dazu musst du Mitarbeiter anwerben und Teams bilden, bestehend aus verlässlichen Erwachsenen, die diese Jugendlichen mit dir anleiten.

2. Rüste Leiter zum Leiten aus

Wenn deine Teams ihren Platz gefunden haben, musst du sie anleiten, wie sie wiederum Jugendliche anleiten können. Es genügt nicht, die Leiter zu haben. Ohne Förderung, Verantwortung und Ressourcen werden deine Leiter schnell zu freiwilligen Babysittern und dann verlassen sie deinen Dienst.

3. Schaffe eine solide Ausstattung für deinen Dienst.

Ohne solide Basis tendieren Dinge dazu, zu scheitern. Stell sicher, dass du dir die nötige Zeit nimmst, um deinen Dienst auf eine Art und Weise zu strukturieren, dass der Dienst weiterlaufen würde, selbst wenn du nicht mehr da wärst. Hast du eine solide BASIS für deinen Dienst geschaffen oder reiten die Aufgaben auf DIR herum?

4. Ändere deine Haltung gegenüber dem Dienst: weg von FÜR Jugendliche, hin zu MIT Jugendlichen.

Der Dienst für Jugendliche ist zu einer wöchentlichen Show geworden, wo Jugendliche aufkreuzen und zu Zuschauern werden. Der Erfolg dessen wird eine kurze Weile anhalten, doch letztendlich werden sie gelangweilt sein von der Show. Ein Dienst mit Jugendlichen bedeutet, dass den Jugendlichen der Dienst gehört. Sie ziehen es auf. Sie reden darüber. Sie laden ihre Freunde ein zu IHRER Jugendgruppe. Sie haben ein ehrliches Interesse an dem, was passiert.

5. Habe eine solide Planung parat: Schritte anstelle von Programmen

Programme sind einfach. Aber sie lassen Jugendliche nicht reifen. Das ist richtig, wie ich schon sagte. Programme sind ein Hilfsmittel, wie wir Jugendlichen helfen können zu wachsen, aber sie sind nicht die endgültige Lösung. Schritte lassen Menschen reifen. Bewusst ausgewählte Schritte sollen den Jugendlichen helfen zu wachsen. Also ist die Frage: Hast du einen Plan, um 1) herauszufinden, in welchem Glaubensstadium sich ein Jugendlicher befindet und 2) wie es weitergeht, damit er geistlich wachsen kann?

Oder hoffst du, dass dein Programm das löst?

6. Werte wöchentlich aus.

Stuf dich selbst ein. Wie sehr helfen dein Programm und dein Ehrenamt den Jugendlichen zu wachsen? Erlaube anderen, ihren Senf dazuzugeben. Sie werden Sachen sehen für die du blind bist.

Ich bin sicher, es gibt mehr als diese 6 Dinge. Ich habe bewusst Dinge weggelassen, wie z.B. das Bibelstudium und die Predigt usw. Denn ich gehe davon aus, dass wir das sowieso tun.

2 Comments

  1. Michael

    Hallo
    Mich würde mal interessieren wie ihr den Punkt 4 konkret umsetzt. Was habt ihr für Erfahrungen damit gemacht? Wie habt ihr eure Jugendlichen konkret mit eingebunden?
    danke

    1. Jasmin Tiburski

      Zum Einen ist es möglich, eine einfache Befragung oder ein Brainstorming mit den Teens für die Themen durchzuführen. Zum Anderen kann man sie auch selbst Themen oder Musik oder Spiele etc. machen lassen. Wir haben das z.B. auch konkret werden lassen, indem wir eine Wohnwoche gemacht haben, bei der die Teens jeden Abend den Input übernommen haben, den sie zuvor in ihrem Teen-Hauskreis erarbeitet hatten. Das war super und sehr emotional. Das Thema war ‚Gemeinsam.Glauben.Leben.Lernen.‘ Jeden Abend ein Wort.
      Den Teens fällt es leicht, Freunde einzuladen, da wir zu Beginn eine Stunde zum Ankommen, Chillen, Essen, Kickern etc haben.

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