Den richtigen Umgang mit Geld lernen

Den richtigen Umgang mit Geld lernen

Kürzlich bin ich auch diesen recht lustigen Leserbrief in der Zeitschrift Lydia (4/2010) gestoßen. Da beschreibt Phil Callaway wie er den richtigen Umgang mit Geld von seiner Mutter lernte:

„Als ich ungefähr in der dritten Klasse war, bekam ich zum ersten Mal Taschengeld. Ich konnte es nicht glauben. Meine Mutter, die schottischer Abstammung ist, verteilte Geld! Doch ich erfuhr bald, dass Aufgaben daran geknüpft waren und dass ich mir, wenn ich das Geld wollte, gleich hier in der Küche einen kurzen Vortrag anhören müsste. Und so versuchte ich stillzusitzen, während mit meine Mutter alle Finanztips gab, die ich jemals brauchen würde. Wenn ich mich recht erinnere, klang ihre kurze Predigt etwa so:

  • Sprich ein Dankgebet, wann immer du Geld bekommst. Alles, was wir haben, ist nur geliehen, sei dankbar.
  • Geld wird dir gut dienen. Achte nur darauf, dass nicht du dem Geld dienst.
  • Gib immer den ersten Teil davon Gott zurück. Zehn Prozent sind ein guter Anfang. Und lächle, wenn du es in den Opferkorb legst. Es macht Spaß die Leute zu schockieren!
  • Denk daran: Geld zu leihen ist wie ins Bett zu machen. Zuerst fühlt es sich warm an, aber das bleibt nicht so.
  • Es besteht kein Grund zur Eile. Lauf nicht hinter Konzepten her, die schnellen Reichtum versprechen. Geh langsam und stetig vor, und du wirst am Ende eine freudige Überraschung erleben.
  • Wenn du dir Schokolade nicht leisten kannst, lass sie im Regal. Denk daran: Wenn deine Ausgaben dein Einkommen überschreiten, wird der Unterhalt dein Untergang sein. Wenn du ein Eis für 80 Cent willst, aber nur 10 Cent hast, dann komm nach Hause und plündere den Gefrierschrank.
  • Geniesse Dinge, ohne sie zu besitzen. Wir können uns kein Motorrad leisten, aber unser Nachbar hat eins.
  • Geld sparen ist wie Nachtisch. Du musst warten, aber du wirst froh sein, dass du es getan hast.“

Quelle: Lydia 4/2010, 36.

Foto: yochim via sxc.hu

About Andreas Fronius

Andy ist der Jugend-Pastor in der Crossroads International Church of Basel und arbeitet für Young Life Schweiz. Seine Leidenschaft gilt dem predigen und ausrüsten junger Leute für eine effektive Jugendarbeit. Du kannst dir seine Jugendarbeit hier ansehen: redbasel.ch.

2 Comments

  1. Andy

    Hallo Huge,

    da habe ich auch schon dran gerätselt. Ich denke, dass er damit folgendes meint: Wenn du dir etwas nicht leisten kannst, dann freue dich wenigstens/trotzdem darüber, wenn andere es haben.

    Andy

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