Ein Aufruf zur Besinnung

Ein Aufruf zur Besinnung

Wir haben heute höhere Häuser als früher, aber kürzere Geduldsfäden.
Wir haben breitere Autobahnen, aber engstirnigere Ansichten.
Wir geben mehr aus, aber haben am Ende weniger.
Wir kaufen zwar mehr, aber genießen es weniger.

Wir haben größere Häuser, aber immer kleinere Familien.
Wir haben immer mehr Arbeitserleichterungen, aber immer weniger Zeit.
Wir haben mehr akademische Abschlüsse, aber weniger Verstand.
Mehr Wissen – und weniger Urteilsvermögen.
Mehr Experten – und mehr Probleme.
Mehr Medizin – und immer weniger Wohlbefinden.

Wir essen zu viel und geben zu leichtsinnig Geld aus.
Wir lachen zu wenig und regen uns viel zu schnell auf.
Wir bleiben abends zu lange wach und stehen morgens zu müde auf.
Wir lesen zu wenig, sind zu oft im Internet und beten zu selten.
Wir reden zu viel, lieben zu selten und hassen zu oft.

Wir haben unseren Besitz vermehrt und dabei unsere Werte verringert.
Wir verdienen den Lebensunterhalt, aber wissen kaum, wie man Leben lebt.
wir tun immer größere Dinge, aber kaum bessere Dinge.

Wir sind den gesamten Weg zum Mond und zurück geflogen, aber wir trauen uns nicht, über die Straße zu gehen, um den neuen Nachbarn zu begrüßen.
Wir sorgen für saubere Luft, aber verschmutzen tagtäglich unsere Seele.
Wir spalten den Atomkern – und schonen unsere Vorurteile.

Wir bauen immer mehr Computer, um noch mehr Informationen zu speichern um mehr Kopien zu erstellen als je zuvor. Aber wir kommunizieren weniger.
Wir haben mehr Freizeit, aber immer weniger Beziehungen.

Wir leben in einer Zeit der großen Männer mit kleinem Charakter, der hohen Gewinne bei niedrigster Moral.
Es gibt doppelte Familieneinkommen – und immer mehr Scheidungen.

Wir leben in der Zeit der Kurzreisen und Schnellrestaurants,
wir werfen Windeln weg und oft auch die Moral.
Wir leben intensiv und haben doch ständig Angst, irgendetwas zu verpassen.
Wir verfügen über ausreichend Geld und haben heute Tabletten für alles:
Zum Abnehmen oder zum Muskelaufbau,
zur Beruhigung der zum Aufputschen
– und sogar zum Töten.

Und genau in diese Zeit hinein hat Dir heute Gott zugerufen:
Denk an deine Nächsten.
Denk daran, was Du hast und andere brauchen.
Es ist genau die richtige Zeit deinen Lebenensstil zu ändern.
In Tage wie diesen brauchen Menschen das Evangelium des Christus, das Wort der Gnade, eine Hoffnung für heute und morgen.

– Verfasser unbekannt

Foto von Bizior

About Andreas Fronius

Andy ist der Jugend-Pastor in der Crossroads International Church of Basel und arbeitet für Young Life Schweiz. Seine Leidenschaft gilt dem predigen und ausrüsten junger Leute für eine effektive Jugendarbeit. Du kannst dir seine Jugendarbeit hier ansehen: redbasel.ch.

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