Film & Theologie: Warrior. Hass, Wut, Vergebung.

Film & Theologie: Warrior. Hass, Wut, Vergebung.

„Der beste Boxfilm aller Zeiten“, zumindest wenn man den Angaben meines lokalen Videothekenberaters glauben schenkt. „Besser als Rocky, Fighter und wie sie alle heissen“. Nun ist Warrior kein Boxfilm im eigentlichen Sinne, sondern ein UFC Kloppfilm (die verhauen sich da mit Händen und Füssen).

Mit einem IMDb Rating von über 8 gehört der Film zu den TOP 250 überhaupt. Er ist vor allem deshalb so beliebt und spannend, weil er mit starken Emotionen arbeitet und gut in eine zerstörte Familie und ihre Versöhnungsarbeit einführt. Da ist der eine Bruder, voller Hass und Wut auf den Vater, der als Alkoholiker die Familie zerstört hatte. Er ist aufgeladen mit Zorn. Dann ist da der andere Bruder, der es zum Lehrerberuf gebracht hat. Allerdings reicht das Einkommen nicht für seine Familie, so dass die Bank droht, das Haus wegzunehmen.

Beide Brüder melden sich aus unterschiedlichen Gründen bei einem Tournament an. Der eine will seinen Zorn ausleben. Der andere seiner Familie Geld einbringen. Dann treffen sie aufeinander – und müssen sich mit ihrer kaputten Familiengeschichte auseinandersetzen. Spannend ist der Film. Man fiebert mit bis zur letzten Minute.

Allerdings ist der Film sehr brutal, und mit einer Altersfreigabe ab 16 Jahren nur für ältere Jugendliche oder einen Erwachsenenhauskreis geeignet.

About Andreas Fronius

Andy ist der Jugend-Pastor in der Crossroads International Church of Basel und arbeitet für Young Life Schweiz. Seine Leidenschaft gilt dem predigen und ausrüsten junger Leute für eine effektive Jugendarbeit. Du kannst dir seine Jugendarbeit hier ansehen: redbasel.ch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.