Gedicht: Advent

Gedicht: Advent

ein Gedicht von Jasmin Tiburski

1.) Es ist Advent. Advent heißt Ankunft.
Es war der erste, nun ist der zweite Advent – sagt mir die Vernunft.
Ist bei dir schon etwas angekommen?
Pakete, Karten, Weihnachtsfreude?
Oder doch nur Hektik und funkelnde Gebäude?
Voller Konsum, Weihnachtsgeplär und vielem scheußlichen mehr?

2.) Oh ja, es ist heute schon Advent, der zweite.
Ob ich mich da schon auf Weihnachten vorbereite?
Naja, sonntags eben,
da kann man Gott zur Ehre Lieder singen, Abendmahl erleben…
und in der Woche?
Mein zimmer ist geschmückt,
alles glitzert wie verrückt
und kommen Gäste, sind die ganz entzückt.
Wer kommt noch gleich an Weihnachten?
Ach ja, Jesus ist’s, der Herr!
Freu ich mich da wirklich sehr?
ich denk an Heilig Abend schon,
wenn ich zur Kirche geh, meine Familie seh.
Aber war das dann schon der Weihnachtssinn?

3.) In 7 Tagen brennt die dritte Kerze.
Was passiert in meinem Herze?
Darf Jesus darin sein
oder gehört er für uns nur ins Krippelein?
Als kleines Kind, ganz entleert von aller Macht.
Wer hätte gedacht, dass Gottes Sohn sich winzig macht?
Er wurde nicht nur physisch Mensch, nein.
Auch ohne Kraft und Macht musste er sein.
Nur, was sein Vater gab, das konnt‘ auch er.
Ist es das, wogegen er mich wehr‘?

4.) Ein Tag vor Heilig Abend ist wieder Advent,
wenn dann die vierte Kerze brennt.
Dann wünsche ich uns von Herzen,
dass nicht nur brennen 4 Kerzen,
sondern dass unsere Herzen für Jesus brennen
und wir ihn Herr und Erlöser nennen.
Ein Freund und Heiliger, der für uns starb
und damit für uns warb.
Nimm du ihn an, empfange ihn und sag:
Bleib bei mir,
bis zum letzten Tag.

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