Neidlos – Andachtsidee

Neidlos – Andachtsidee

Dies ist ein Gastbeitrag von Gina Timmler. Wenn du einen Gastbeitrag für Holynetwork schreiben willst, melde dich bei uns.

Gestern Abend auf den Weg zu Freunden, kramte ich im Auto mal wieder das Album von Jasper raus. Ich fand das Album schon immer toll, doch gestern hörte ich bei dem Lied „Neidlos“ mal richtig aufmerksam hin, was er dort eigentlich singt. Nach dem Lied wurde mir bewusst, dass man im Alltag selten darauf achtet, wie sehr man doch andere Leute um gewisse Sachen beneidet.

Doch in 2.Mose 20,17 heißt es:

„Begehre nicht, was deinem Mitmenschen gehört: weder sein Haus noch seine Frau, seinen Knecht oder seine Magd, Rinder oder Esel oder irgendetwas anderes, was ihm gehört.“

Ich merke es immer wieder, wie toll ich z.B. die Wii von meinem Bruder finde und sie gerne selbst haben würde. Auch stelle ich manchmal bei mir fest, dass ich andere um irgendwelche Kleinigkeiten beneide. Sicherlich kennt ihr das auch: Da hat der eine dies, der andere das – und man möchte es auch gerne haben.

Doch gestern wurde mir bewusst, dass ich all diese Dinge nicht begehren muss. Klar, es sind irgendwo schöne Dinge, aber bin ich denn nicht glücklich mit den Dingen die ich selber habe? Ich frage mich ausserdem, ob mich die Sachen, die ich bei anderen begehre glücklich machen können? – Vermutlich nicht. Vielleicht noch in der ersten Woche oder im ersten Monat. Danach werden sie aber uninteressant und langweilig. Dann hat man gar keine Lust mehr auf diese Dinge.

Gestern ist mir aufgefallen, dass mich nur die Gegenwart Gottes glücklich macht. Und das ist einfach unersetzbar, denn mit Gott wird es nie langweilig!

Was macht ihr, wenn ihr neidisch seid? Merkt ihr das überhaupt?

Hier noch der Text zu dem Lied.

5 Comments

  1. Oliver Lippert

    Es gibt immer den kleinen Neid, den man meiner Ansicht nach nicht oder erst sehr spät erkennt.
    Klar gibt es auch den Fall, dass man genau weiß: das will ich unbedingt auch, warum hat er dass und ich nicht? So nach dem Motto „Ich will, ich will, ich will aber“ 😛

    Ich glaube ich muss gestehen, ich bin meinem Neid (wenn ich mal neidisch bin) ausgesetzt, ich wüsste zumindest auf Anhieb nicht, was ich dagegen machen kann. Als christ muss ich jetzt natürlich „beten“ sagen 🙂

  2. Jesus Punk

    Hey Gina,

    guter Artikel gefällt mir. Im Grunde nichts neues, aber gut auf den Punkt gebracht. Jasper kenne ich auch…. echtes Naturtalent und dieser Song trifft das Thema voll.

    Neidisch…. hm ich musste echt nachdenken worüber ich neidisch bin. Ich habe eine leichte halbseitige Lähmung durch einen Tumor in meinem Kopf. Der Tumor ist besiegt und verschwunden. Die erste Zeit…. woooow was war ich dankbar.
    Doch es ist echt erstaunlich wie schnell der Neid dann doch durchkommt. Ich habe schon immer viel Sport gemacht, war joggen, Leitungsschwimmen, Volleyball….. und jetzt bekomme ich meinen rechten Arm z.b. nicht mehr hoch und wenn ich mich nicht richtig konzentriere, da falle ich schon mal über meine eigenen Füsse.

    Mal krass gesagt…. ich hab keinen Schaden in der Birne… ich bin klar im Kopp. Wie froh könnte ich sein… und doch immer wieder wünsche ich mir den Sport machen zu können wie andere…. Volleyball, klettern… das tut weh, Freunden dabei zu zu schauen.

    Doch wie Du schon schreibst Gina… Gottes Gegenwart ist das gigantischste… und wieviele kennen den Chef nicht.

    Danke für Deine Gedanken und das Du uns daran teilhaben lässt.

    Grüße Jesus Punk

  3. Gina

    Hey, danke für die Kommentare und das Feedback.
    @ Jesus Punk: Danke auch dir dafür das du uns an deiner Geschichte teilhaben lässt. Das bestärkt noch einmal die Aussage des Artikels und ist für andere gleich noch ein praktisches Beispiel =)

    Ich wünsche euch ein besinnliches Fest und gesegnete Weihnachten.

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