Santa Claus und das Evangelium

Santa Claus und das Evangelium

3 Tipps zur Evangelisation an den Weihnachtstagen

Auch wenn unsere Gesellschaft immer mehr vom Christentum wegkommt, ist Weihnachten immer noch die Zeit, in der auch Nicht-Christen über Glaubensfragen nachdenken. Hier sind ein paar Tipps, die dir helfen, deine Komfortzone zu verlassen und mit Nicht-Christen in deinem Umfeld über Jesus zu reden.

Weihnachten bietet bessere Möglichkeiten um Menschen das Geschenk des Evangeliums weiterzugeben als jede andere Zeit im Jahr.

Wahrscheinlich weißt du bereits, dass Weihnachten die magische Zeit im Jahr ist, in der überall Lichter brennen, die Geschäfte voll sind und Millionen von Menschen das Zeugnis der Engel „Friede auf Erden“ mit Stress bei der Suche nach dem perfekten Geschenk und frustrierten Familienmitgliedern feiern.

Vielleicht ist es dir nicht so bewusst dass an Weihnachten die Zeit ist, in der auch Nicht-Christen über Glaubensfragen nachdenken. Über die Weihnachtslieder, die zu der ganzen Weihnachtsdeko abgespielt werden, wird Jesus in den Wochen vor Weihnachten mehr in der Vordergrund gestellt als in jeder anderen Jahreszeit. Viele Menschen sind in dieser Zeit empfänglicher für die Botschaft von Jesus Christus als sonst.

Auch wenn es richtig ist, dass die Botschaft von Jesus in unserer Kultur fast schon ein Tabu-Thema ist, so gibt es für uns Christen während der Weihnachtszeit viel mehr Möglichkeiten um die gute Nachricht an Menschen weiterzugeben als zu irgendeiner anderen Zeit im Jahr.

Während wir damit beschäftig sind das Fest der Menschwerdung Jesu in dieser Welt vorzubereiten, hier ein paar Tipps, die dir helfen können, deine Komfortzone zu verlassen und mit Nicht-Christen über Weihnachten zu reden.

1. Kämpf nicht gegen Santa Claus, sieh ihn als Chance

Ob es dir gefällt oder nicht, Santa Claus ist Teil der kulturellen Landschaft des Dezembers. Und er wird nicht verschwinden. Abgesehen von ein paar beängstigenden Stalker-Geschichten über ihn („Er sieht alles was du tust“!?), scheint er ein ziemlich netter Kerl zu sein, der kleine Jungs und Mädchen motiviert, ihr Bestes zu geben um „Gut“ zu sein.

Santa Claus ist nicht der Feind. Santa ist eine Chance.

Stell dir vor, Santa hätte in den Tagen Jesu zusammen mit den Pharisäern gelebt. Santa Claus, genauso wie die Pharisäer, hat eine Vorliebe für „Regeln-Einhalten“, „gute Werke“ und dem Belohnen der Allerbesten.

Wie auch immer, die Botschaft von „streng dich noch mehr an, mach es noch besser“ ist keine gute Nachricht, und es ist auch nicht das Evangelium! Es ist eine deprimierende kulturelle Verzerrung namens Moralismus, und es ist genauso befreiend, wie angekettet in einer Tretmühle nach China laufen zu wollen. Egal wir sehr du es versuchst, du wirst dich immer am selben Ort wiederfinden – nur müde und frustriert.

Aber anstatt Santa Claus als einen Gegner zu sehen oder als Mythos, den man naiv unterstützt, können Christen ihn als super Möglichkeit nutzen, um Menschen mit dem Evangelium zu überraschen. Santa ist nicht dein Feind, sondern eine Chance!

Du brauchst Santa nicht in die Luft zu jagen. Stell ihn einfach Jesus gegenüber.

Das Evangelium zeigt uns Jesus als den wahren Geschenk-Geber.

Das Evangelium ist ein wunderschöner Aufschrei, der die Santa-Claus-Geschichte auf den Kopf stellt. In Epheser 2,8 erinnert Paulus uns an die unergründliche Freude der Erlösung, die ein unverdientes Geschenk Gottes ist.

Santa sagt, „Verdiene es!“ Jesus sagt, „Ich schenk es dir.“

Santa sagt, „Wenn du gut bist, bekommst du meine Liebe.“ Jesus sagt, „Nur meine Liebe kann dich gut machen.“

Santa erstellt eine Liste und warnt: „Ich prüf zweimal nach.“ Jesus erfüllt die Liste und erklärt: „Es ist vollbracht“ (Johannes 19,30).

Du musst Santa Claus nicht in die Luft sprengen. Stell ihn einfach Jesus gegenüber.

Das Evangelium ist ein strahlendes Licht der Hoffnung, das den stumpfen Moralismus von Santa Claus überstrahlt.

Die gute Nachricht, die wir an Weihnachten feiern, ist die, dass Jesus mitten in diese Welt kam um unsere Hoffnung von dem sinnlosen Versuch „gut zu sein“ zu lösen und unsere Hoffnung an sich selbst zu binden. Wir können das Leben, dass wirklich „Gut“ ist, nie leben und den Tod, den wir verdient haben, nicht sterben. Jesus aber setzt Sünder auf die Liste der Liebe Gottes.

2. Nutze die religiösen Traditionen

Die Christenheit der Vergangenheit hat in ihrem Kielwasser einige quasi-religiöse kulturelle Traditionen hinterlassen. Für manche Nicht-Christen ist der Besuch von Weihnachtsgottesdiensten genauso Teil ihrer Familientradition wie das Sitzen unter dem Weihnachtsbaum. Es erlaubt ihnen, die „Gott“-ToDo-Liste abzuhaken (genauso wie an Ostern). Dieses Denken ist aber nichts anderes als tote Religion, die frei von jeder lebensveränderden Kraft des Evangeliums ist. Aber es kommt zusammen mit einer Chance daher: Menschen können die lebensverändernde Kraft des Evangeliums kennenlernen.

Das Evangelium ist ein strahlendes Licht der Hoffnung, das den stumpfen Moralismus von Santa Claus überstrahlt.

Die Freunde oder Familienmitglieder von dir, die Jesus nicht kennen, werden viel eher zu einem Weihnachtsgottesdienst mitkommen als zu irgendeinem anderen Gottesdienst im Jahr. Thom Rainer, Präsident von Lifeway Research, weist darauf hin: „Wenn es einen Tag gibt, an dem besonders viele kirchenferne Nicht-Christen in die Kirche kommen, dann an Heilig Abend.“ Eine andere Studie von Liveway zeigt, dass 47% aller Haushalte den Gottesdienstbesuch am Heilig Abend oder den darauffolgenden Tagen als Teil ihrer Weihnachtsfeier sehen.

Also mach dich auf und lade sie ein!

3. Erinnere dich an das Versprechen des Königs

Für manche Gläubige fühlt sich Evangelisation unbequemer an als ein Hammer aus einem Miley Cyrus Video. Der Befehl Jesu, unsere Komfortzone zu verlassen und seine Zeugen zu sein, fühlt sich für uns oft genauso an, wie es sich für Petrus angefühlt haben muss, als er aus dem Boot in den Bereich des Unmöglichen steigen sollte (Matthäus 14,26-33).

Versteh mich nicht falsch. Die Furcht ist real. Sie ist nur Fehl am Platz. Wir alle erleben bei Evangelisationen diese Momente, in denen wir uns fühlen wie Petrus, als er mitten im Sturm begann unterzugehen. Aber das ist nur der Fall, wenn wir unsere Augen von dem Einen abgewendet haben, der auch über das Wetters bestimmt (Markus 4,41).

Wir stehen so mutig für Jesus ein, wie wir uns sicher sind, dass er mit uns ist.

Der Schlüssel um den großen Auftrag (Matthäus 28,19) zu leben, sind die Verse im direkten Kontext. In Vers 18 erinnert uns Jesus, dass er der König ist und alle Autorität hat. Er hat sich gedemütigt, als er in der Krippe lag, aber jetzt regiert er auf seinem Thron. Dann in Vers 20 macht Jesus eine entscheidende Regeländerung: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.“

Hier liegt unsere Zuversicht! Seine Verheißung gibt seinem Befehl Kraft. Wir können so mutig Christus verkündigen, wie wir darauf vertrauen, dass er bei uns ist. John Newton machte einem ängstlichen Christen einmal Mut indem er sagte: „Wenn du deinen Weg nicht mehr sehen kannst, dann sei dir sicher, dass Jesus vorangeht.“

Die 4 wichtigsten Wörter, an die du dich erinneren kannst, wenn du das Evangelium an diesen Weihnachtstagen weitergibst, sind die, die Jesus denen die ihn lieben als Stärkung ihres Rückgrats gegeben hat: „Ich bin bei dir.“ Es sind die Worte, die Gott immer und immer wieder seinen Leuten zugesprochen hat um ihnen Mut zu machen (Josua 1,9; Jesaja 41,9; Jeremia 1,8).

Wir haben die Gnade umsonst empfangen. Lasst sie uns an diesem Weihnachten auch anderen umsonst weitergeben!

Denk darüber nach! Wenn der Schreiber dieser Worte dich komplett liebt und immer bei dir ist, wieso solltest du Furcht vor anderen Menschen haben?

Wir haben die Gnade umsonst empfangen. Lasst sie uns an diesem Weihnachten auch anderen umsonst weitergeben!

 

Im Original von Adam Ramsey erschienen unter dem Titel „sharing Jesus with others this christmas“ auf http://theresurgence.com.

About Daniel Monshausen

Jahrgang 1984, verheiratet und 3 Kinder. Seit mehr als 8 Jahren ist Daniel als Jugendleiter in der Freien evang. Brüderversammlung in Metzingen aktiv. Er hat eine einjährige Grundlagenausbildung am EBTC Zürich absolviert. Seit 4 Jahren ist er Verantwortlicher im Holynetwork mit dem Schwerpunkt holynetwork.de.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.