So funktioniert Kontaktarbeit

So funktioniert Kontaktarbeit

Zwei Arten von Kontaktarbeit

Als Mitarbeiter oder Leiter wirst du immer eine dieser beiden Arten von Kontaktarbeit machen:

  1. Direkte Kontaktarbeit. Du bist bei den Jugendlichen, verbringst Zeit mit einem (oder mehreren). Du bist physisch bei ihnen.
  2. Indirekte Kontaktarbeit. Du hast Kontakt via Handy, E-Mail oder Briefe. Du hältst Kontakt, bist aber nicht vor Ort.

Vier Ebenen von Kontaktarbeit

Sowohl die direkte als auch die indirekte Art von Kontaktarbeit kann auf jedem dieser Ebenen stattfinden:

  1. Gesehen werden. Das ist die „sehen und gesehen werden“ Ebene von Kontaktarbeit. Wenn zu z.B. über den Pausenhof läufst oder bei einem Fussballspiel, bzw. Training zuschaust, werden dich die Jugendlichen sehen – und du siehst sie. Damit wissen sie, dass du da bist. Sie wissen nun, wie du aussiehst. Du hast ihre Namen gelernt, bzw. würdest sie bei einem wieder sehen erkennen. Doch ihr hattet bisher noch kein besonderes Gespräch.
  2. Mit den Jugendlichen reden. Auf dieser Ebene, beginnt eure Bekanntschaft. Es geht in die Richtung von einfachen Unterhaltungen mit dem Teenager. Er fühlt sich wohl genug um dir grundlegende Dinge zu erzählen, weil er dich „schon vom Sehen kennt“. Das meiste davon ist Smalltalk: Schulnoten, Interessen und Freunde. Hier fängst du an Vertrauen und Akzeptanz aufzubauen. Jungendliche fangen nun an, dich als Teil ihres Bekanntenkreises anzusehen.
  3. Zeit mit den Jugendlichen verbringen. Auf dieser Ebene würdet ihr euch als Freunde bezeichnen. Du bist zu jemandem geworden, den sie anrufen können um Zeit miteinander zu verbringen, und umgekehrt. Du hattest bereits eine oder mehrere gute Gespräche mit ihnen und bist unter die Oberfläche gedrungen. Ihr habt gemeinsam Zeit miteinander verbracht, oder du hast ihm in einem Bereich seines Lebens geholfen. Nun kannst du Ratschläge geben, Probleme lösen oder ein Bedürfnis stillen. Du lädst zum Essen ein, lachst und betest. Auf dieser Ebene, lernen die Jugendlichen Jesus kennen.
  4. Eine geistliche Beziehung geniessen. Das ist die ultimative Ebene. Ihr trefft euch regelmäßig lest in der Bibel und betet. Gemeinsam redet ihr über die Nachfolge Jesu und was euch auf diesem Weg gerade beschäftigt. Als Freund und Mentor hilfst du dem Jugendlichen sich in einer Gemeinde zu beheimaten und begleitest ihn.

About Andreas Fronius

Andy ist der Jugend-Pastor in der Crossroads International Church of Basel und arbeitet für Young Life Schweiz. Seine Leidenschaft gilt dem predigen und ausrüsten junger Leute für eine effektive Jugendarbeit. Du kannst dir seine Jugendarbeit hier ansehen: redbasel.ch.

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