TOP 5 Wert-volle Filme 2010

TOP 5 Wert-volle Filme 2010

Ihr wisst noch nicht, was ihr den Lieben zu Weihnachten schenken könnt? Oder ihr habt schon lange keinen Film mehr gesehen, der uneingeschränkt empfehlenswert ist? Dann wird euch diese kleine Liste wertvoller DVD’s für das Jahr 2010 sicherlich interessieren! In die Auswahl kamen nur Filme, die sowohl eine spannende Handlung, als auch gute Werte beinhalten.

 


Platz 5: Ist das Leben nicht schön

Am stillen Weihnachtsabend in der Kleinstadt Bedford Falls ist George Bailey James Stewart drauf und dran, Selbstmord zu verüben. George ist Inhaber einer kleinen, familiär geführten Bank, die vielen weniger gut verdienenden Familien ein eigenes Häuschen finanziert. Durch ein Missgeschick ging eine große Summe verloren und George hat nun eine Klage wegen Veruntreuung am Hals. Kläger ist der wohlhabende Mr. Potter Lionel Barrymore, dem Georges Menschenfreundlichkeit schon lange ein Dorn im Auge war. Als dieser sich nun völlig verzweifelt von einer Brücke in den eiskalten Fluß stürzen will, hält ihn in letzter Sekunde ein netter, älterer Herr davon ab. Clarence ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „rettender Engel“, der George an diesem Weihnachtsabend wieder neuen Lebensmut gibt. „Ist das Leben nicht schön“ gilt zu Recht als der amerikanische Weihnachtsfilm schlechthin.
Freigabe: Ab 6 Jahren


Platz 4: Tief verwurzelt

Die wahre Geschichte des Angus Buchan, der nach KwaZulu-Natal, Südafrika auswandert, um mit seiner Familie ein besseres Leben zu beginnen. Schnell stellt sich heraus, dass das Leben in Südafrika weit schwerer ist als anfangs gedacht. Konfrontiert mit ständig neuen Herausforderungen verfällt Angus in tiefe Ängste und Depressionen. Am Ende seiner Kraft wird er in Berührung mit dem christlichen Glauben gebracht und vertraut sein Leben Jesus Christus an. Schicksalsschläge und persönliche Kämpfe stellen seinen Glauben auf die Probe, stärken aber sein Gottvertrauen. Er pflanzt in größter Trockenheit die Saat des Glaubens – Kartoffeln – und setzt damit sein gesamtes Vermögen aufs Spiel. Wird Gott sein Vertrauen belohnen…?
Freigabe: ab 12 Jahren


Platz 3: Begnadete Hände

In seiner Jugend im Schwarzenghetto von Detroit wird der introvertierte Ben von seinen Schulkameraden gern als Dummkopf gehänselt, worauf der mit impulsivem Temperament gesegnete Knabe gerne zuschlägt. Beides ändert sich (ersteres schnell, zweites auch irgendwann), als der Sorgenknabe erst zu Gott und dann zu den Büchern findet und im Nu die akademische Leiter erklimmt zum Studenten mit Auszeichnung, Arzt und schließlich gefeierten Neurochirurgen, dem die erste Trennung eines Siamesischen Zwillings unter gesunder Erhaltung beider Hälften gelingt.
Freigabe: Ab 12 Jahren (wegen der OP Szenen)


Platz 2: Das ultimative Geschenk

Jason Stevens ist ein reicher junger Mann, der sich noch nie im Leben anstrengen musste und gut von den Schecks des ungeliebten Großvaters lebte. Nun ist Red Stevens verstorben, und der Testamentsverwalter erklärt Jason, dass er keinen Cent mehr erhält, wenn er nicht zuvor einige Aufgaben erfüllt. Notgedrungen fügt sich der Schnösel dem Diktat, schuftet auf einer Farm und freundet sich mit echten Menschen an, nur um ans Geld zu kommen. Und merkt dabei kaum, wie er Stück für Stück ein besserer Kerl wird.
Freigabe: Ab 6 Jahren


Platz 1: Facing the Giants

Grant Taylor, Football-Trainer an einer High School in der Provinz, steckt in der Krise. Die Mannschaft hat schon zum dritten Mal den Titel vergeigt, führende Väter beginnen gegen ihn zu intrigieren, das Haupthaar geht aus, und nun ereilt ihn noch die Diagnose Zeugungsunfähigkeit. In seiner Not wendet sich Taylor an Gott, gelobt, die Religion zur Grundlage seines Trainingsprogramms zu machen. Tatsächlich eilen die Shiloh Eagles bald von Sieg zu Sieg, und auch privat wendet sich manches zum besseren.
Freigabe: Ohne Altersbeschränkung

About Andreas Fronius

Andy ist der Jugend-Pastor in der Crossroads International Church of Basel und arbeitet für Young Life Schweiz. Seine Leidenschaft gilt dem predigen und ausrüsten junger Leute für eine effektive Jugendarbeit. Du kannst dir seine Jugendarbeit hier ansehen: redbasel.ch.

3 Comments

  1. Matthias

    Hey Ändy,

    Danke für die Liste.
    Ich frage mich nur, welche Kriterien sollen für „uneingeschränkt empfehlenswerte“ Filme gelten? Welche „Werte“ müssen vermittelt werden? Welche Theologie soll dahinterstehen?

    Ich denke, zum Beispiel, an die Bibel und wie sie uns ganz ungeschminkt von Kriegen und Gewalt berichtet. Die Schrift zeigt die brutale Realität der Sünde, des Todes, des Krieges usw. Darf ein Film das nicht auch tun? Müssen empfehlenswerte Filme immer „christlich“ sein, eine christliche Moral transportieren, oder am Besten sogar noch evangelisieren?

    Gruß,
    Matthias

  2. Andy

    Hallo Matthias,

    im Vorfeld habe ich mir so einige Zeit über Kriterien für diese Liste, sowie ihre Attribute Gedanken gemacht. Erst dachte ich daran „christliche Filme“, dann „gute Filme“ und schliesslich „wertvolle Filme“ als Titel zu verwenden. Doch jeder einzelne dieser Begriffe ist, wie ich meine, eine Nummer zu groß für die oben genannten Filme.

    Da jeder Film Wesensäusserung eines schaffenden Menschen ist, wird es nie gelingen einen uneingeschränkt empfehlenswerten Film zu produzieren (vgl. 1Mo 6,5). Dies gilt ebenso für Bücher, Musik und Kunst. Doch steht auch hinter jedem Film eine Zielsetzung. Filme mit folgenden Absichten fanden ihren Platz auf der (unvollständigen) Liste:

    Kriterien für die Filme waren, dass sie für Familien geeignet (unter Berücksichtigung der Freigabeempfehlung), und christliche Werte vermittelnd sind. Weiter, dass sie für Menschlichkeit und Nächstenliebe einstehen. Und nicht zuletzt, dass sie einen meist positiven Eindruck nach dem Anschauen hinterlassen und emotional berührend sind.

  3. Rene

    Ich kenne (bisher) nur Platz 5, und das ist ein grossartiger Film … den sollte ich dieser Tage auch mal wieder gucken 🙂

    Die Liste sieht jedenfalls gut aus; beim Beitragstitel war ich erst einmal skeptisch – aber das scheinen ja wirklich Filme zu sein, die man in jeder Familie gucken kann.

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