Warum ich mich 2014 scheiden lasse

Warum ich mich 2014 scheiden lasse

Dieser Mann lässt sich im Jahr 2014 scheiden. Das klingt nicht richtig. Aber ich gebe ihm völlig Recht. Jarrid ist Ehemann, Pastor, Autor und Blogger. Vor kurzem schrieb er eine schockierende öffentliche Beichte auf seinem Blog. Nach dem ich das sah, musste ich zugeben: Ich stimme ihm zu! Er schrieb:

Warum ich mich 2014 scheiden lasse.

Bevor du annimmst, ich verlasse meine Frau, lass mich klarstellen, dass das einfach nicht der Fall ist. Ich werde jemand anderen verlassen. Jemanden, den du vielleicht nicht kennst. Jemand der den Großteil meiner Zeit raubt, mich davon abhält, Zeit mit meiner Frau zu verbringen und der sogar mitten in der Nacht Zeit mit mir verbringt.

…mir ist aufgefallen, dass sie mich davon abhält, Zeit mit den Menschen zu verbringen…und wichtige Dinge anzupacken!

Ihr Name ist iPhone 5. Sie ist sehr schlau, lustig, zuverlässig, und hält mich auf dem Laufenden, was die aktuellsten Trends angeht. Und außerdem ist sie immer an meiner Seite. Ich kann mir nicht helfen, aber mir ist aufgefallen, dass sie mich davon abhält, Zeit mit den Menschen zu verbringen, die in meinem Leben die größte Rolle spielen sollten. Gott, meine Frau, meine Familie und meine Träume. Sie ist wirklich gut darin, meine ganze Aufmerksamkeit zu bekommen. So, dass ich es schaffe, Menschen komplett zu ignorieren, die gern mit mir reden würden. Sie verleitet mich dazu, ihre Apps zu benutzen, selbst, wenn ich in der Kirche sitze, auf Hochzeiten oder Beerdigungen bin, anstatt den Moment ohne jede Ablenkung zu genießen. Sie hält mich sogar davon ab, an persönlichen Projekten zu arbeiten, die eine Deadline haben. Es lässt sie kalt, wenn es um meine Sicherheit geht. Sie versucht mich, wenn ich Auto fahre. Es scheint, dass sie langsam mein komplettes soziales Leben, meine Ehe, und das Leben der Menschen in meinem Umfeld, infiziert. Viele Menschen tun gerade so, als ob es keine große Sache ist, doch ich kann mir vorstellen, je länger man das Problem ignoriert, desto wahrscheinlicher ist es, dass es sich auf die eigenen persönlichen Beziehungen langfristig auswirkt.

Wir müssen unsere Handys wieder zu Accessoires machen und nicht zu Prioritäten.

Aufgabe für 2014:

Trenne dich von deinem Smartphone, deinen Apps, deinen Sozialen Netzwerken und investiere in Beziehungen mit Menschen, die gerade wichtig sind. Gelobe, eine geraume Zeit ohne Handy auszukommen, völlig losgelöst, und geh anstatt dessen zurück zu persönlichen Beziehungen, die ewig halten.

Außer Gott, verdient es nur meine Frau, die 1.Priorität in meinem Leben zu haben und ich kann es nicht zu lassen, dass sich dem etwas in den Weg stellt. Die Wahrheit ist, dass wir alle irgendwie mit unseren Handy verheiratet sind.

Wir müssen unsere Handys wieder zu Accessoires machen und nicht zu Prioritäten.

Sicherlich hat nicht jeder damit zu kämpfen. Aber ich hoffe, dass DU folgendes ernsthaft in Erwägung ziehst:

  1. Lerne es, die Zeit zu kontrollieren, die du mit deinem Handy verbringst.
  2. Mach dein Handy zu einem Accessoire und nicht zu einer Priorität.
  3. Stell für dich selber Regeln, auf, wann und wo du das Handy nutzen darfst.
  4. Kontrolliere, wie du dein Handy nutzt. Und erlaube deinem Handy nicht, dich zu kontrollieren.
  5. Versuche, Zeiten deines Wochenendes ohne Handy zu sein, offline und weg von deiner ständigen Erreichbarkeit.

2014 habe ich geschworen, mich von meinem iPhone zu trennen. Machst du mit? Teile diese Idee mit einem Freund und lass uns eine „Trenn dich von deinem Handy“ – Bewegung starten.

Jarrid Wilson

 

Du kannst mehr über Jarrid auf seinem Blog unter http://jarridwilson.com oder auf facebook unter http://www.facebook.com/jarridwilson erfahren!

1 Comments

  1. Busse, Egon

    Ich habe wohl ein Handy, aber nur für den Notfall zum anrufen, für Information, es kann sogar sprechen. Ich bin froh, dass ich kein Smartphon habe, da kann ich nicht mit klar kommen, obwohl es vieles kann, aber vielleicht kann ich jemand raten es nur zum guten Zweck zu gebrauchen. Es ist gut aufzu klären. Vielen Dank, dass Ihr Euch darum kümmert die Gefahr aufzuzeigen.
    Mit freundlichem Gruß
    Egon busse

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