Warum Jugendliche Videospiele lieben

Warum Jugendliche Videospiele lieben

In der virtuellen Welt finden Jugendliche oftmals etwas, was sie in der Realität nicht finden. Ein Blick in eine Computerzeitschrift, ein Rundgang auf einer Messe für Computerspiele reicht völlig aus, um auf eindrückliche Weise deutlich zu machen, was diese Medien bieten und was die Computerkids dort auch finden:

  1. Klare und verlässliche Strukturen und Regeln, die man einhalten muss, um ans Ziel zu kommen
  2. Eigene, selbständige Entscheidungen, die man treffen muss und für die man – wenn sie sich als falsch erweisen – ganz allein verantwortlich ist
  3. Aufregende Entdeckungen, die man machen, und spannende Abenteuer, die man erleben kann.
  4. Gefahren, Ängste und Bedrohungen, die man überwinden kann
  5. Ziele, die man erreichen kann.
  6. Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die man erwerben und sich aneignen kann.
  7. Kleinigkeiten am Rande, auf die man achten muss
  8. Vorbilder, denen man nacheifern kann.
  9. Eigene Erfahrungen, auch Fehler, die klug machen.
  10. Geschicklichkeit, die man zunehmend besser entwickeln kann.
  11. Leistungen, auf die man stolz sein kann.

Aus: Wolfgang Bergmann. Gerald Hüther. Computersüchtig. Beltz: Weinheim/Basel 2009. Via hanniel.ch.

About Andreas Fronius

Andy ist der Jugend-Pastor in der Crossroads International Church of Basel und arbeitet für Young Life Schweiz. Seine Leidenschaft gilt dem predigen und ausrüsten junger Leute für eine effektive Jugendarbeit. Du kannst dir seine Jugendarbeit hier ansehen: redbasel.ch.

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