„WAS IST DAS DENN…?“- Tafelbilder machen neugierig!

„WAS IST DAS DENN…?“- Tafelbilder machen neugierig!

Ein Gastartikel von Lydia Kaiser

Vor kurzem hatten wir einen Studientag zu TAFELBILDERN.

Hierbei dienen Farbe und Papier als Leitfaden, um eine biblische Geschichte lebendig und anschaulich zu erzählen- ideal also für alle, die beim Geschichtenerzählen nie wissen, was sie mit ihren Händen machen sollen. Ich war kurz darauf auf einer Kinderfreizeit und habe mich spontan dazu entschlossen, diese neue Methode mal auszuprobieren vor einer Gruppe von Kindern, denen es schwer fällt, zuzuhören.

Alles, was man dazu braucht, ist eine Tafel mit Papier (mir hat eine einfache Flipchart völlig ausgereicht, die ich mit Packpapier überzogen habe) und ein bisschen Farbe (ich hatte meinen Aquarellfarbkasten dabei; ideal wären deckendere Acrylfarben o.Ä.). Der Trick, um das Interesse des Publikums zu wecken, liegt darin, das Tafelbild vorher schon so vorzubereiten, dass einige Elemente angedeutet werden, aber noch einen Interpretationsspielraum lassen- „Was ist das denn…? eine Wolke? ein Schaf?…“

Außerdem arbeitet man mit der geheimnisvollen Negativ-Schrift, die man ebenfalls so vorbereitet, dass man nur noch einige Striche hinzufügen muss, damit ein Schriftzug sichtbar wird, der die Hauptaussage der Bibelgeschichte sein kann.

Meine Mission war, die Speisung der 5000 den Kids rüberzubringen mit der Hauptaussage „Bei Gott ist nichts unmöglich“. Zu einigen Bibelgeschichten gibt es Vorlagen, ich habe mir aber selbst überlegt, wie mein Tafelbild zu der Geschichte aussehen soll. Es ist ratsam, vorher mal auszuprobieren, wie man vorgehen will und die Geschichte auf das Bild anpasst und umgekehrt, damit das Malen auch wirklich zur Unterstützung dient statt zum Hindernis zu werden.

 Meine erste Erfahrung mit dieser neuen, kreativen Methode war jedenfalls sehr gut- mir hat das Malen geholfen, den Faden nicht zu verlieren; die Kinder waren aufmerksam dabei, weil sie wissen wollten, wie das Bild am Ende aussehen wird und ich denke, es ist auch einiges hängengeblieben. Ein Mädchen durfte das Bild dann am Ende mitnehmen. Vielleicht wird sie noch ihren Eltern oder Freundinnen die Geschichte erzählen, wenn sie fragen: „Was ist das denn…?“

About Christian

Jahrgang 1984. Christian Graß absolvierte am Marburger Bibelseminar seine Ausbildung zum Erzieher und Jugendreferenten. Des weiteren ist er ausgebildeter Erlebnispädagoge. Die letzten Jahre arbeitete er als Mentor, Coach und Jugendevangelist deutschlandweit mit der *dzm (die mobile mission). Seit Oktober 2015 leitet er die junge Erwachsenenarbeit im Christus-Treff-Marburg. Außerdem macht er guten Kaffee im Begegnungscafé CON:TEXT.

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